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XP-Pen – Ein gutes Grafiktablett zum fairen Preis

13. Februar 2021
Wer kennt das nicht: der Winter ist nass, kalt und ungemütlich und die Lust an die frische Luft zu gehen und Bilder zu machen hält sich spürbar in Grenzen. Natürlich können kleinere Fotoprojekte einen zuhause in den warmen vier Wänden etwas bei Laune halten aber diese manchmal etwas trostlose Zeit ist auch noch für etwas ganz anderes sehr willkommen bei vielen Fotografen/-innen. Wenn man viel Zeit zuhause hat, zusätzlich eventuell auch noch im Homeoffice arbeitet oder gar in Quarantäne ist, dann bietet es sich doch wirklich an mal alle unangetasteten Projekte am Computer endlich anzugehen.

Grafiktablett als funktionales Gadget für Fotografen/-innen

XP-Pen Grafiktablett: Wer kennt das nicht, der Winter ist nass, kalt und ungemütlich und die Lust an die frische Luft zu gehen und Bilder zu machen hält sich spürbar in Grenzen. Natürlich können kleinere Fotoprojekte einen Zuhause in den warmen vier Wänden etwas bei Laune halten, aber diese manchmal etwas trostlose Zeit ist auch noch für etwas ganz anderes sehr willkommen bei vielen Fotografen/-innen.

Wenn man viel Zeit Zuhause hat, zusätzlich eventuell auch noch im Homeoffice arbeitet oder gar in Quarantäne ist, dann bietet es sich doch wirklich an mal alle unangetasteten Projekte am Computer endlich anzugehen.

Jeder von uns hat sicher hunderte unbearbeiteter oder unkategorisierter Bilder auf dem PC, die schon seit Monaten oder vielleicht sogar Jahren darauf warten endlich mal bearbeitet zu werden. Manchmal ist es auch einfach spannend alte RAW Dateien nach langer Zeit nochmal zu entwickeln. Entweder um zu schauen, wie sich der eigene Stil verändert hat oder die Bearbeitung verbessert hat. Damit die Bearbeitung am Computer so angenehm wie möglich ist, haben verschiedene Hersteller tolle Lösungen anzubieten. Von diesen werden wir heute einmal ein paar vorstellen.

Das gute Zeichentablett – Bildbearbeitung mit Maus oder Trackpad war gestern

Wer viel mit Photoshop, Lightroom, Capture One oder anderen Bildbearbeitungsprogrammen arbeitet, der kennt sicher die Grenzen der Genauigkeit, wenn es darum geht filigrane Objekte freizustellen oder auch einfach beim Dodging und Burning ganz gezielt Bereiche anzuwählen. Viele von uns haben mit einem Trackpad am Laptop oder mit der Maus einfach nicht die gewünschte Präzision, um wirklich effektiv und genau auch kleinste Bereiche zu bearbeiten oder Kanten ganz genau zu treffen. Dabei gibt es inzwischen viele Hilfsmittel, die einem am Computer das Leben um einiges leichter machen können.

Wer bei der Bildbearbeitung am Computer den nächsten Schritt machen möchte, dem empfehlen wir ganz ohne Einschränkung die Verwendung eines Grafiktabletts.

Für den Anfang ist hier ein Tablet ohne eigenes Display vollkommen ausreichend. Schon nach kurzer Eingewöhnungszeit kann ein Tablet zu großartigen Ergebnissen führen. Wir kennen inzwischen sogar einige Fotografen/-innen, die auch in der sonstigen Verwendung des Laptops oder PC´s nicht mehr auf so ein Grafiktablett verzichten.

Das Konzept ist einfach und intuitiv. Statt einer Maus bewegt ihr einen Stift über eine spezielle Oberfläche. Der Mauszeiger orientiert sich dabei immer anhand der Spitze des Stifts. Somit habt ihr maximale Kontrolle über die Position des Zeigers und somit respektive über die Position eures verwendeten Werkzeugs.

Warum ein Grafiktablett zur Bildbearbeitung verwenden?

Diese Frage ist eigentlich sehr einfach zu beantworten. Ein Grafiktablett gibt euch viel mehr Kontrolle über die Werkzeuge in den Bildbearbeitungsprogrammen. Zusätzlich erweitert es die Funktionalität von vielen diesen Werkzeugen noch um eine besonders interessante Komponente. Durch die Verwendung eines Grafiktabletts gewinnt ihr nämlich nicht nur mehr Kontrolle über die Position des Cursors, sondern ihr könnt über den Druck auch noch die Intensität steuern.

Moderne Tablets kommen in der Regel immer mit Stiften, die über eine druckempfindliche Spitze verfügen. Dadurch könnt ihr in Photoshop beispielsweise die Deckkraft oder auch die Pinselgröße ganz einfach über den Druck regulieren. Das spart in der Praxis richtig Zeit, da dies dem analogen Arbeiten mit Stift und Papier so nahekommt, wie es nur geht.

Worauf sollte ich beim Kauf eines Grafiktabletts achten?

Natürlich braucht es etwas Zeit, bis man sich daran gewöhnt hat, dass man nicht direkt auf dem Bild mit dem Stift zeichnet, sondern auf einer Art Mauspad. Wer da jedoch noch einen Schritt weiter gehen mag, für den haben wir später auch noch Lösungen, die selbst dieses kleine Problem noch aus dem Weg räumen. Darüber hinaus haben die meisten der Grafiktabletts auch noch Schnelltasten. Diese können sich selber belegen lassen, um immer wiederkehrende Anwendungen oder Werkzeuge schnell auszuwählen.

Grafiktabletts von bekannten Marken sind zudem mit allen Systemen kompatibel und lassen sich teilweise sogar schon an normale Tablets oder sogar Smartphones anschließen. So können sogar Nutzer von iPads oder den modernen High-End Smartphone-Kameras in den Genuss der Bearbeitung mit einem Grafiktablett kommen.

Welches Grafiktablett sollte ich für den Einstieg wählen?

Wie bei vielen Dingen in der Praxis, solltet ihr natürlich erst einmal in die Welt der Bildbearbeitung reinschnuppern. Da die Auswahl schier riesig ist, wollen wir euch heute einmal einige Varianten vorstellen. Um herauszufinden, ob die Arbeit mit einem Grafiktablett das richtige für euch ist, reicht in der Tat schon ein ganz einfaches Gerät mit den wesentlichen Funktionen aus.

Wir haben dafür extra die Geräte von XP-Pen in unser Sortiment aufgenommen. Hier das Preis-Leistungs-Verhältnis hervorragend und optimal zum einsteigen, ohne direkt zu viel investieren zu müssen. Ihr werdet mit aller Wahrscheinlichkeit schon nach wenigen Tagen feststellen ob die Arbeit mit solch einem Werkzeug für euch das Richtige ist.

Das beste Grafiktablett für Einsteiger

Grundsätzlich kann man die entscheidenden Features an einer Hand abzählen. Da wäre als erstes der Stift zum Grafiktablett. Dieser sollte über möglichst viele Stufen der Druckempfindlichkeit verfügen damit ihr die Werkzeuge bei der Bildbearbeitung sehr feinfühlig einsetzen könnt. Üblicherweise sollte dieser Wert über 4000 Stufen liegen um gut damit arbeiten zu können. Ein weiterer Punkt, der den Stift betrifft, ist die Art der Signalerzeugung. Es gibt zum einen Stifte, die über eine eigene Stromversorgung verfügen und auch nur im geladenen Zustand funktionieren. Zum anderen gibt es auch Stifte, die allein durch Induktion funktionieren, sobald sie nahe genug an der Oberfläche des Grafiktabletts geführt werden.

Das richtige Zubehör für Grafiktabletts

Wir bevorzugen die stromlose Variante, da ihr hier nicht unverhofft plötzlich ohne funktionierenden Stift da steht, falls euch mal der Saft ausgehen sollte. Als nächstes solltet ihr die Größe des Grafiktabletts anschauen. Gebt dabei genau auf die aktive Fläche zu acht und lasst euch nicht von den reinen physischen Maßen täuschen. Oft ist die tatsächlich verwendbare Fläche deutlich kleiner als die Gesamtfläche des Grafiktabletts. Welche Größe für euch die richtige ist kann man pauschal nicht sagen.

Die besten Einsteiger Grafiktabletts

In der Regel sollte man einfach die Verwendung ein wenig im Hinterkopf behalten. Sucht ihr nach einem Grafiktablett, das auch am Laptop benutzt werden soll und hin und wieder dazu transportiert werden muss, sollte es eventuell kleiner sein als eine stationäre Lösung am heimischen Arbeitsplatz. Zuletzt sollte ihr noch auf die Zusatztasten an Stift und Grafiktablett selbst achten. Diese sind überaus hilfreich und erleichtern euch das Arbeiten noch weiter.

Auf den Schnelltasten können häufig verwendete Funktionen hinterlegt werden, damit ihr schnell und intuitiv arbeiten könnt. Eine unserer Lieblingsfunktionen ist beispielsweise die “Undo” oder “Rückgängig” Funktion. Dadurch könnt ihr kleine Fehler direkt wieder ausbügeln, ohne nach der Funktion im Menü zu suchen.

XP-PEN Deco Mini 7 – das perfekte Einsteiger Grafiktablett

Kommen wir nun zu unserer ersten Empfehlung im Bereich Grafiktabletts – das XP-PEN Deco Mini 7. Das Deco Mini 7 ist die perfekte Kombination aus den von uns genannten Anforderungen für ein vernünftiges Einsteiger-Grafiktablett. Das kompakte Zeichenwerkzeug von XP-PEN ist ein idealer Weg die Möglichkeiten auszutesten und seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Der Stift des Deco Mini 7 ist batterielos und verfügt über 8192 Stufen an Druckempfindlichkeit. Dadurch könnt ihr die Werkzeuge extrem gefühlvoll einsetzen und habt einen butterweichen Übergang. Natürlich lässt sich der erforderliche Druck auf den Stift auch noch zusätzlich über die Software kalibrieren.

Gute Zeichentabletts für die Bildbearbeitung

Der Stift verfügt zudem selbst über zwei programmierbare Schnelltasten, um beispielsweise die Maustasten zu ersetzen. Darüber hinaus erkennt das XP-PEN Deco Mini 7 sogar die Neigung des Stifts in Bezug auf die Oberfläche des Grafiktabletts. Dadurch lassen sich manche Werkzeuge noch gefühlvoller einsetzen. Die Spitze des Stifts ist austauschbar, sollte sie nach langem Gebrauch mal abgenutzt sein.

Mit 18×11 Zentimetern nutzbarer Oberfläche auf dem Mini 7 habt ihr ausreichend Platz um präzise zu arbeiten. Trotzdem sind die Gesamtmaße gering, sodass man es problemlos auch mit in die Laptop-Tasche packen und für den mobilen Einsatz mitnehmen kann. Angeschlossen wird das Grafiktablett über ein beigelegtes USB-C Kabel und ist dabei mit allen gängigen Betriebssystemen kompatibel.

Fotos mit dem Grafiktablett bearbeiten

Das XP-PEN Deco Mini 7 kann zudem auch direkt mit dem Kabel an ein Android Smartphone angeschlossen werden, um auch hier arbeiten zu können. Das Grafiktablett selbst verfügt über 8 programmierbare Schnelltasten, die ihr je nach euren Wünschen in den verschiedenen Bildbearbeitungsprogrammen anpassen könnt.

Natürlich ist das Deco Mini 7 auch mit den bekannten Zeichenprogrammen kompatibel. Somit wird es auch den künstlerisch begeisterten unter euch Freude bereiten. Dieses kompakte Grafiktablett wird euch einen perfekten Einstieg in die Welt der Grafiktabletts geben und sorgt dabei ohne wirkliche Abstriche für eine sehr gute Erfahrung bei der Verwendung in allen bekannten Anwendungen.

Profi Grafiktablett für ausgedehnte Bearbeitungs- Sessions

Für Veteranen der Bildbearbeitung und begeisterte Benutzer von Grafiktabletts haben wir auch noch einen Tipp parat. XP-PEN bietet nicht nur besonders gute Einsteiger-Geräte an, sondern hat auch echte Alternativen zu den branchenüblichen Wacom Tablets im Angebot. Besonders beliebt bei professionellen Anwendern sind größere Grafiktabletts mit noch mehr Möglichkeiten der Personalisierung oder sogar Touch-Steuerungen. Das XP-PEN Deco Pro Medium ist ein echtes Arbeitstier, wenn es um Bildbearbeitung, Videobearbeitung, Zeichnen oder 3D-Modellierung geht.

Die Pro Serie von XP-PEN bietet nicht nur eine größere Arbeitsfläche, sondern zusätzlich auch noch bessere Erkennung der Stiftposition und zusätzliche Befehlseingabe-Methoden. Besonders auffällig ist das runde Bedienrad zwischen den Schnellwahl-Tasten am Rand des Grafiktabletts. Hier ist auch der Betriebszustand einfach abzulesen. Um das Bedienrad leuchtet eine blaue LED sobald das Tablet angeschlossen ist.

Ein Grafiktablett für Profis

Das Rad ist in seiner Funktion zweigeteilt. Der äußere Ring ist ein physisches Wahl Rad, welches einfach gedreht werden kann und damit verschiedene Einstellungen in diversen Bearbeitungsprogrammen wie Pinselgröße oder ähnliches einstellen kann. Der innere Teil des Bedienrades ist Touch-sensitiv und kann dadurch besonders vielfältig eingesetzt werden. Egal ob einfache Gesten oder komplexe Bewegungen – viele Funktionen können durch Bewegungen auf dem Touchpad gesteuert und programmiert werden.

Das Touchpanel kann auch als Taste benutzt werden und sogar verschiedene Arten des Antippens unterscheiden. Natürlich kann auch dieses Grafiktablett via dem mitgelieferten USB-C Kabels an alle gängigen Systeme angeschlossen werden. Mittels eines OTG Adapters kann das Deco Pro auch an Android Mobilgeräte angeschlossen werden.

XP-PEN Artist Pro Serie für anspruchsvolle Nutzer

Wie versprochen wollen wir euch zum Schluss noch eine Variante der Grafiktablett vorstellen, die für besonders hohe Ansprüche geeignet ist. Wenn ihr sehr viel Detailarbeit an euren Bildern vornehmt oder eventuell sogar hin und wieder an eurem Computer zeichnen wollt, dann ist ein sogenannter Pen-Display oder Grafikmonitor das Richtige für euch. Geräte wie das XP-PEN Artist 22 Pro sind ideal, um noch einfach an den Bildern zu arbeiten.

Bei den Modellen der Artist Pro Serie ist die Arbeitsfläche selbst ein Display, man arbeitet also direkt auf dem Bild und kann auch die Programme direkt mit dem Stift auf der Arbeitsfläche bedienen. Das Artist 22 Pro ist dafür mit einen 22 Zoll großen IPS Panel ausgestattet, welches besonders schöne Farben zeigt und besonders präzises Arbeiten zulässt. Das Display besitzt eine Full HD-Auflösung und wird einfach mittels eines HDMI Kabels an den Computer angeschlossen und dort als weiterer Monitor erkannt.

Natürlich arbeitet das Artist 22 Pro dabei wie ein gewöhnliches Grafiktablett auch mit den Druckstufen des Stifts und lässt Stiftneigung zu. Auf der Rückseite des Pen-Displays befindet sich ein verstellbarer Standfuß. Mit Hilfe des Standfußes kann das Pen-Display zu jeder Zeit in eine angenehme Arbeitsposition verstellt werden. Gerade Fotografen/-innen die besonders viel retuschieren, etwa bei Portrait-Arbeiten, werden die Präzision und Einfachheit eines Pen-Displays schnell zu schätzen lernen.

Durch die neuen laminierten Glas-Displays ist das Arbeiten besonders einfach und schon nach wenigen Minuten hat man den grundlegenden Dreh raus. Über die mitgelieferte Software lassen sich zudem noch viel Einstellungen vornehmen. So kann das Artist 22 Pro von XP-PEN perfekt an die Arbeitsumgebung von den bekannten Programmen wie Photoshop angepasst werden.

Das richtige Grafik – Tablett für deine Anforderungen finden

Das Angebot an Grafiktabletts und Pen-Displays ist in den vergangenen Jahren immer größer geworden und trotzdem lässt sich die Auswahl relativ einfach beschränken. Im Bereich Bildbearbeitung gibt es eigentlich nur drei Marken, die wirklich von Bedeutung sind. Da wären als Einstiegsmarken Huion und XP-PEN zu nennen.

Erstere hat jedoch immer wieder mit Kompatibilitätsproblemen zu kämpfen, weshalb wir aktuell davon abraten würden. Mit den Geräten von XP-PEN haben wir selbst gute Erfahrungen sammeln können und können daher guten Gewissens die Produkte des chinesischen Herstellers empfehlen. Wer höhere Ansprüche an die Hardware stellt und eventuell zusätzliche Features wie Touch-Gesten und Bluetooth Verbindung nutzen möchte, der sollte einen Blick auf die Geräte von Wacom werfen. Grafiktabletts und Pen-Displays von Wacom sind besonders bekannt geworden durch die Qualität der Stifte und die Langlebigkeit der Produkte.

Die besten Grafiktabletts zum kleinen Preis

Viele Professionelle Anwender schwören seit Jahren auf die Wacom Geräte und nehmen dafür auch den etwas höheren Preis in Kauf. Die Entscheidung liegt also ganz klar bei dir, nutzt du das Grafiktablett nur hin und wieder und bist nicht beruflich darauf angewiesen ist XP-PEN die perfekte Alternative für dich.

Wenn du deine Hardware ständig nutzt und auch beruflich darauf angewiesen bist, sind die Geräte von Wacom ihre Investition wert. Wir beraten euch sonst auch gerne bei der Auswahl des richtigen Grafiktabletts. Das war es dann aber auch für diese Woche von uns. Wir hoffen ihr bleibt gesund und wünschen euch weiterhin gutes Licht, euer Foto Bantle Team.